Digitale Werbedisplays in Wien – Auswahl, Standorte & Kosten

Wer in Wien zum ersten Mal über ein digitales Werbedisplay nachdenkt, steht schnell vor derselben Frage: Welches Gerät, welche Größe, welcher Platz? Die Antwort hängt weniger von der Technik ab als vom Standort. Dieser Leitfaden geht die typischen Fälle durch.

Der Standort entscheidet über die Größe

Eine einfache Faustregel aus der Praxis: Je größer der Abstand zum Betrachter, desto größer das Display. Wer an der Theke steht, liest problemlos von einem 10-Zoll-Gerät. Wer auf dem Gehsteig vorbeigeht, braucht mindestens 32 Zoll, um im Vorbeigehen überhaupt etwas zu erfassen.

  • Theke, Tisch, Wartebereich (0,5–1,5 m): 10 bis 13 Zoll
  • Verkaufsraum, Eingangsbereich (2–4 m): 21 bis 32 Zoll
  • Schaufenster, Gehsteig (4 m und mehr): ab 43 Zoll oder ein Kundenstopper

Indoor oder Outdoor – der teuerste Irrtum

Der häufigste Fehler beim ersten Kauf: ein normales Display hinter die Schaufensterscheibe stellen. Direkte Sonneneinstrahlung heizt das Gerät auf, und ein Indoor-Display mit 300 bis 400 cd/m² ist gegen Tageslicht schlicht nicht sichtbar. Für Schaufenster braucht es High-Brightness-Geräte ab etwa 1.500 cd/m², für den Außenbereich wetterfeste Gehäuse.

Wer das übersieht, kauft zweimal. Ein dunkles Display im hellen Schaufenster wirkt schlechter als gar keines.

Womit Sie in Wien rechnen müssen

Die Hardware ist der größere Posten, fällt aber einmalig an. Ein Android-Tablet für den Thekenbereich beginnt bei 80 bis 150 €, professionelle Kiosk-Displays liegen zwischen 200 und 1.500 €, wetterfeste Kundenstopper darüber.

Die laufenden Kosten sind überschaubar: die Softwarelizenz 10 bis 15 € pro Gerät und Monat je nach Laufzeit, dazu Strom von etwa 10 bis 15 W bei einem 10-Zoll-Gerät und eine Internetverbindung. Aktualisierungen der Software sind in der Lizenz enthalten; Arbeiten vor Ort rechnen wir nach Stunden ab.

Vorhandene Bildschirme weiterverwenden

Viele Wiener Betriebe haben bereits einen Fernseher im Lokal oder ein altes Tablet in der Lade. Beides lässt sich weiterverwenden: Es läuft auf allem, was einen Browser hat, für Android gibt es zusätzlich eine eigene App, und für HDMI-Bildschirme die B-CONNECT Box, die aus jedem Monitor ein steuerbares Display macht.

Das senkt die Einstiegshürde erheblich, weil der Hardware-Posten komplett entfällt. Wer testen will, ob digitale Werbung im eigenen Betrieb überhaupt funktioniert, sollte genau so anfangen.

Der häufigste Fehler nach der Installation

Ein Display, auf dem monatelang dasselbe läuft, wird von Stammkunden nach zwei Wochen nicht mehr wahrgenommen. Der Vorteil gegenüber dem gedruckten Plakat besteht ja gerade darin, dass ein Motivwechsel nichts kostet.

Wer den Inhalt wöchentlich anpasst – Mittagsmenü, Aktion, Öffnungszeiten am Feiertag – nutzt das Gerät so, wie es gedacht ist. Über einen Zeitplan lässt sich das einmal einrichten und läuft dann von selbst.

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